Florian Hage

Osteopathie3

Gesundheit ist kein Ziel, vielmehr Gleichgewicht

Die Osteopathie ist eine Heilkunde, bei der wir unsere Kunden mit unseren Händen untersuchen und behandeln. Dabei betrachten wir den Menschen immer ganzheitlich, geprägt durch sein individuelles Umfeld.

Unser Körper besteht aus unzähligen Strukturen wie Knochen, Muskeln, Sehnen und Organen, die alle miteinander direkt oder indirekt zusammenhängen. Das Prinzip der Osteopathie bezieht sich so zum einen auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit, zum anderen auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile und Organsysteme sowie deren Zusammenspiel.

Ist die Funktion einer Struktur gestört, wird die Beweglichkeit eingeschränkt oder geht ganz verloren. Der Körper versucht dann, durch Kompensation und Selbstheilung den Mangel auszugleichen. Schafft unser Organismus es aber nicht, sich selbst zu regulieren, treten Beschwerden, Schmerzen und Krankheiten auf.

Anamnese, Diagnose, Therapie

Nach ausführlicher Anamnese erfolgen Diagnose und Therapie ausschließlich mit den Händen.

Wir können bei der Untersuchung das menschliche Gewebe Schicht für Schicht erspüren (palpieren). So lokalisieren wir Bewegungseinschränkungen und Spannungen. Das Palpieren ist die Grundlage unserer osteopathischen Diagnostik und Behandlung.

Eine osteopathische Behandlung dauert durchschnittlich 50 Minuten. Der Körper kann etwa 2-3 Wochen lang auf eine osteopathische Behandlung reagieren, so dass eine erneute Behandlung je nach den Beschwerden erst nach dieser Zeit sinnvoll ist.

Die drei Ansätze der Osteopathie:

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    Parietale Osteopathie  (Bewegungsapparat)

    Hierzu gehören: 

    • Muskelnführen die Bewegung aus

    • Faszienverbinden alle Körperstrukturen

    • Knochengeben Halt und Schutz

    • Bändersteuern die Bewegung

    • Gelenkeermöglichen die Bewegung

    Der ganzheitliche Ansatz der Osteopathie erlaubt, einen Zusammenhang zwischen Ursache und Auswirkung von Beschwerden in unterschiedlichen Körperregionen herzustellen und zu behandeln.

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    Viszerale Osteopathie (innere Organe)

    Sie umfasst die 

    • inneren Organe

    • die Blutgefäße

    • die Lymphbahnen

    • das vegetative Nervensystem

    • sowie die dazugehörigen Faszien.

    Auch im viszeralen Bereich gibt es Funktionsstörungen, die sich als Beschwerden oder auch Bewegungseinschränkung zeigen können. Diese kann der Osteopath durch manuelle Techniken erkennen und beheben.

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    Craniosacrale Osteopathie (Nervensystem)

    Sie umfaßt

    • die Schädelknochen,

    • ihre gelenkigen Verbindungen,

    • die Wirbelsäule mit all ihren Anteilen,

    • das Becken sowie

    • das membranöse System.

    Alle Bereiche des Körpers stehen direkt oder indirekt mit der Wirbelsäule in Verbindung. Funktionelle Störungen oder strukturelle Schäden lassen sich hier ablesen. Umgekehrt können Störungen zu Beschwerden in anderen Körperregionen führen.

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    Medizinische Kooperationsgemeinschaft Partnerschaftsgesellschaft
    gsnd3
    Präventives GesundheitsManagement


    Christian Schmauß,
    Facharzt für Allgemeinmedizin, Sport und Notfallmedizin, Kardiovaskulärer Präventivmediziner DGPR,
    Florian Hage,
    Osteopath und Physiotherapeut,
    Ulrich Rietheimer,
    Facharzt für Urologie

    Kelsterbacher Straße 72-76
    64546 Mörfelden-Walldorf
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